Die MPU folgt einem System. Wer das versteht, liefert dem Gutachter keinen Grund mehr.
Sag mir in drei Minuten, wo du stehst. In sechs Stunden hast du meine Einschätzung im Postfach: was bei dir zuerst dran ist und wo dein Risiko liegt.
Ich bin Ben. 2015 saß ich selbst in der MPU. Seit über zehn Jahren entwickle ich diese Vorbereitung zusammen mit Betroffenen wie dir weiter – 16 Updates allein 2026.
Wann ich dir nicht helfen kann
Wenn sich bei dir nichts ändern soll: Dann ist der Termin zu früh, nicht die Vorbereitung zu schwach.
Wenn du fertige Sätze auswendig lernen willst: Hört ein Gutachter in zwei Minuten.
Reaktionstest online üben – kostenlos, mit Auswertung
Der größte Posten ist selten das Gutachten, sondern der Nachweis.
Wie schnell reagierst du wirklich? Dieser Reaktionstest misst deine Reaktionszeit in vier Verfahren, die sich am Wiener Testsystem orientieren – dem Standard in Fahreignungs- und Eignungsdiagnostik. Zwei Minuten reichen für einen belastbaren ersten Wert.
Der Test läuft direkt im Browser, ohne Anmeldung. Du bekommst deinen Score sofort – mit Median, Streuung und Einordnung im Normvergleich. Typische Anlässe: Vorbereitung auf die MPU-Reaktionsprüfung, das Training für den Personenbeförderungsschein (ab wann der Leistungstest bei der P-Schein-Verlängerung Pflicht wird), der Selbstcheck nach längerer Fahrpause – oder einfach der Vergleich mit Freunden.
Faustregel zur Einordnung: Einfache visuelle Reaktionszeiten liegen bei geübten Erwachsenen häufig um 200–300 ms; unter Ablenkung, Müdigkeit oder Restalkohol steigen sie deutlich. Genau deshalb ist der Test auch ein ehrlicher Fitness-Check vor längeren Fahrten.
Vier Verfahren zum Ausprobieren
Vier Testverfahren orientiert am Wiener Testsystem — Einfache Reaktion, Wahlreaktion, Kombinationsreaktion, Daueraufmerksamkeit. Präzise Zeitmessung, realistische Fehlerwertung, PDF-Bericht.
Deine Reaktionszeit — mit Normvergleich
Vier Testverfahren orientiert am Wiener Testsystem. Score sofort, Vollauswertung im Kurs.
Wiener TestsystemNormvergleichScore in 2 Min
RT
MPU Reaktionstestv2.0
Reaktionsfähigkeit testen
Simulation orientiert am Wiener Testsystem. Zwei Minuten reichen für einen ersten Wert — mit Normvergleich zur MPU-Prüfung.
So läuft der Test — Du wählst eines der vier Verfahren, machst es einmal durch (2–4 Minuten) und siehst deinen Score sofort. Median, Streuung, Verlaufsdiagramm und PDF-Bericht gehören zum vollständigen Vorbereitungskurs.
Start hier
Grundtest · ≈ 2 Min
Einfache Reaktion
Reagiere auf ein einzelnes Lichtsignal. Misst die motorische Grundreaktionszeit.
Test starten →
Entscheidungstest · ≈ 3 Min
Wahlreaktion
Drei verschiedene Reize der richtigen Taste zuordnen.
Test starten →
Komplexreaktion · ≈ 3 Min
Kombinationsreaktion
Nur bei gleichzeitigem Licht + Ton reagieren. Fuß + Hand.
Test starten →
Konzentrationstest · ≈ 4 Min
Daueraufmerksamkeit
Reaktionszeit über längeren Zeitraum gleichmäßig halten.
Test starten →
Ergebnisse
Was ein Reaktionstest überhaupt misst
Die meisten denken bei Reaktionszeit an eine einzige Zahl: wie schnell jemand auf ein Signal drückt. Gemessen werden aber vier Größen, und drei davon sagen mehr aus als die reine Geschwindigkeit.
Mittlere Reaktionszeit. Die Zahl, die alle meinen. Bei einfacher Reaktion auf ein Lichtsignal liegen geübte Werte meist zwischen 250 und 300 Millisekunden.
Streuung. Wie gleichmäßig deine Zeiten sind. Jemand mit 290 ms Durchschnitt und 40 ms Streuung reagiert verlässlicher als jemand mit 270 ms und 130 ms Streuung.
Fehlauslösungen. Zu früh gedrückt, bevor das Signal wirklich da war. Steigt unter Anspannung deutlich an.
Auslassungen. Signal übersehen oder zu spät reagiert. Nimmt bei längeren Durchgängen zu, wenn die Aufmerksamkeit nachlässt.
Die vier Verfahren auf dieser Seite
Der Test oben bildet vier Aufgabenarten nach, wie sie in verkehrspsychologischen Testsystemen vorkommen:
Einfaches Lichtsignal. Ein Reiz, eine Taste. Misst die motorische Grundreaktion.
Wahlreaktion mit Pfeilen und Figuren. Drei verschiedene Reize, drei Tasten. Hier kommt zur Reaktion eine Entscheidung dazu — und genau an dieser Stelle entstehen die meisten Fehlzuordnungen.
Kombinationsreaktion. Nur reagieren, wenn Licht und Ton gleichzeitig kommen, mit Fuß und Hand in der richtigen Reihenfolge. Das anspruchsvollste der vier Verfahren.
Daueraufmerksamkeit. Vierzig Durchgänge am Stück. Nicht die Spitzenleistung zählt, sondern ob sie bis zum Ende hält.
Was als guter Wert gilt
Wert
Gut
Grenzbereich
Auffällig
Einfache Reaktion
unter 300 ms
300–500 ms
über 500 ms
Wahlreaktion
unter 450 ms
450–650 ms
über 650 ms
Streuung
unter 80 ms
80–120 ms
über 120 ms
Fehlerrate
unter 5 %
5–15 %
über 15 %
Ein wichtiger Hinweis zur Einordnung: Im Browser kommen Bildschirm- und Tastaturlatenz dazu, üblicherweise 20 bis 60 Millisekunden. Dein Wert hier liegt also eher etwas über dem, was ein Messgerät ausgeben würde. Für den Vergleich mit dir selbst über mehrere Durchgänge spielt das keine Rolle.
Reaktionszeit und Alter
Die Grundreaktion wird ab etwa Mitte zwanzig langsam langsamer — über die Jahrzehnte gerechnet einige Millisekunden pro Jahr. Das ist normal und sagt für sich genommen nichts über Fahreignung aus. Was mit dem Alter stärker ins Gewicht fällt, ist etwas anderes: die Streuung nimmt zu, und die Leistung fällt über längere Durchgänge früher ab. Deshalb prüfen die amtlichen Verfahren auch Daueraufmerksamkeit und nicht nur Spitzenwerte.
Wer diesen Test typischerweise macht
Vor einer Eignungsuntersuchung. Für den Personenbeförderungsschein ist die Leistungsprüfung bei der Ersterteilung immer fällig, bei der Verlängerung ab 60. Bei den Busklassen ab 50. Üben geht hier.
Als Selbstcheck. Nach längerer Fahrpause, nach einer Erkrankung, bei neuen Medikamenten oder einfach aus Neugier. Dafür braucht es keinen Anlass und keine Anmeldung.
Lässt sich Reaktionszeit trainieren?
Die reine Nervenleitgeschwindigkeit nicht — da gibt es eine biologische Obergrenze, und die verschiebt kein Training. Die anderen drei Werte schon, und zwar deutlich. Vertrautheit mit der Aufgabe senkt Fehlauslösungen, gleichmäßiges Tempo senkt die Streuung, und wer weiß, dass ein langer Durchgang kommt, teilt sich anders ein.
Was in der Praxis funktioniert: vier bis fünf kurze Durchgänge über ein bis zwei Wochen, nicht ein langer Abend. Und nicht übermüdet messen — Schlafmangel kostet mehr Millisekunden, als jedes Training zurückholt.
Häufige Fragen zum Reaktionstest
Was ist eine gute Reaktionszeit?
Bei einfacher Reaktion auf ein Lichtsignal gelten Werte unter 300 Millisekunden als gut, 300 bis 500 als Grenzbereich. Bei Wahlreaktion liegt die Grenze höher, weil eine Entscheidung dazukommt: unter 450 Millisekunden ist gut. Mindestens ebenso wichtig ist die Streuung — unter 80 Millisekunden gilt als gleichmäßig.
Ist der Online-Test genau?
Für den Vergleich mit dir selbst ja, für absolute Millisekundenwerte nur eingeschränkt. Bildschirm und Tastatur addieren üblicherweise 20 bis 60 Millisekunden. Wer über mehrere Durchgänge dieselbe Hardware benutzt, sieht seine Entwicklung trotzdem zuverlässig.
Kann man Reaktionszeit trainieren?
Die reine Nervenleitgeschwindigkeit nicht, die hat eine biologische Obergrenze. Trainierbar sind Streuung, Fehlauslösungen und Auslassungen — also drei der vier gemessenen Größen. Vier bis fünf kurze Durchgänge über ein bis zwei Wochen bringen mehr als ein langer Abend.
Wie verändert sich die Reaktionszeit mit dem Alter?
Die Grundreaktion wird ab etwa Mitte zwanzig langsam langsamer, über Jahrzehnte gerechnet einige Millisekunden pro Jahr. Stärker fällt ins Gewicht, dass die Streuung zunimmt und die Leistung über längere Durchgänge früher abfällt. Deshalb prüfen amtliche Verfahren auch Daueraufmerksamkeit.
Welche Verfahren gibt es hier zum Üben?
Vier: einfaches Lichtsignal, Wahlreaktion mit Pfeilen und Figuren, Kombinationsreaktion aus Licht und Ton mit Fuß und Hand, sowie Daueraufmerksamkeit über vierzig Durchgänge.
Brauche ich ein Konto oder muss ich etwas zahlen?
Nein. Der Test läuft ohne Anmeldung im Browser. Kostenpflichtig ist nur die Vollversion mit Prozentrang, Fehlermuster, Verlaufsdiagramm und PDF-Bericht.
Wofür wird so ein Test amtlich verlangt?
Unter anderem für die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung: bei der Ersterteilung immer, bei der Verlängerung ab dem vollendeten 60. Lebensjahr, bei den Busklassen D, D1, DE und D1E ab 50. Geprüft werden Belastbarkeit, Orientierungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung sowie Reaktionsfähigkeit.
Warum Reaktionszeit trainierbar ist
Reaktionszeit ist kein festes Talent: Aufmerksamkeitssteuerung, Antizipation und Routine machen messbar schneller. Wer regelmäßig übt, senkt vor allem die Streuung – also die Ausreißer, die in Prüfungssituationen zählen. Drei kurze Durchgänge pro Woche reichen für sichtbare Verläufe im Diagramm.
Für die medizinisch-psychologische Untersuchung gelten eigene Anforderungen und Perzentil-Grenzen – die Details und den vollständigen Übungsmodus findest du im MPU-Reaktionstest-Simulator.
Wie der Gutachter deine Reaktion einordnet
Dein Wert im Vergleich zur MPU-Norm.
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ms Ø bisherMPU-Norm: unter 300 ms
Vollauswertung 🔒Normvergleich 🔒PDF-Bericht 🔒
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