MPU-Vorbereitung prüfen: Du zahlst schon einen Berater. Weißt du, ob das reicht?
Die Gegenprobe ist kein zweiter Kurs. Sie ist eine zweite Meinung: drei Werkzeuge, die prüfen, ob das, was du gebucht hast, vor einem Gutachter besteht – bevor du es im Gespräch merkst.
Wird beim späteren Kauf des kompletten Kurses voll angerechnet. Von Ben Ambros · eigene MPU 2015 · mpu-wissen.de seit 2017
Noch keinen Berater, keinen Kurs? Dann ist das hier nicht dein Einstieg. Fang mit dem kostenlosen Testzugang an – zwölf Fragen, dann weißt du, was bei dir zuerst dran ist.
„Was ist heute anders als damals?"
Deine Antwort: „Ich habe daraus gelernt und würde so etwas nie wieder machen."
Warum eine Zweitmeinung zur MPU-Vorbereitung, bevor man es merkt
Rund jede dritte MPU geht schief. Fast nie, weil jemand zu wenig gelernt hat – sondern weil bei der zweiten Nachfrage eine andere Geschichte kam als bei der ersten, oder weil ein Nachweis am Ende nicht anerkannt wurde. Beides passiert Leuten, die vorbereitet waren. Nur eben nicht auf das, was geprüft wird.
Ob dein Berater das abdeckt, erfährst du normalerweise im Gutachtergespräch. Die Gegenprobe zeigt es dir vorher – mit denselben Werkzeugen, mit denen Kursteilnehmer ihre eigene Vorbereitung durchgehen.
Ich bin Ben. 2015 saß ich selbst in der MPU. Seitdem habe ich mit Hunderten Betroffenen gesprochen – viele hatten einen Berater, viele haben trotzdem nicht bestanden. Nicht, weil der Berater schlecht war. Sondern weil niemand vorher geprüft hat, ob die Vorbereitung zum Fall passt. Genau dafür ist das hier.
Woran du merkst, ob deine MPU-Vorbereitung reicht – fünf Zeichen
Eine Zweitmeinung zur MPU-Vorbereitung braucht nicht jeder. Aber es gibt Zeichen, bei denen du sie brauchst – und die meisten davon fallen erst im Gutachtergespräch auf, wenn es zu spät ist. Geh die fünf durch, ehrlich:
1. Dein Berater hat nie deine Akte gelesen
Der Gutachter kennt deine Akte auswendig – Promillewert, Uhrzeit, Aussagen bei der Polizei. Wenn dein Berater sie nicht kennt, bereitet er dich auf einen Fall vor, den es so nicht gibt. Frag ihn, was in deiner Akte steht. Wenn er ausweicht, weißt du Bescheid.
2. Du kannst die Reihenfolge nicht erklären
Warum erst Nachweise, dann Anmeldung? Warum dieses Labor, diese Laufzeit? Ein seriöser Berater kann dir die Reihenfolge für deinen Fall in zwei Minuten erklären. Wenn du sie nach drei Sitzungen nicht wiedergeben kannst, hat er sie dir nicht erklärt – oder es gibt keine.
3. Du übst Antworten, keine Geschichte
„Was sagen Sie, wenn der Gutachter fragt …" – wenn die Vorbereitung so klingt, lernst du Sätze. Ein Gutachter fragt zweimal nach, und beim zweiten Mal kommt bei auswendig gelernten Sätzen eine andere Version. Was er glaubt, ist eine Geschichte, die zu deiner Akte und deinem Alltag passt – die kann man nicht auswendig lernen, nur bauen.
4. Niemand hat dein Abstinenzprogramm geprüft
Laufzeit, Anzahl der Kontrollen, CTU-Kriterien, Akkreditierung des Labors – jeder dieser Punkte kann dazu führen, dass zwölf Monate Nachweis am Ende nicht anerkannt werden. Wenn dein Berater das Programm „empfohlen" hat, ohne es gegen die Vorgaben zu prüfen, prüf es selbst. Das dauert fünf Minuten und kann ein Jahr retten.
5. Du hast eine Bestehensgarantie bekommen
Es gibt keine. Wer sie verspricht, verkauft dir ein gutes Gefühl, keine Vorbereitung. Was es gibt, ist Klarheit darüber, ob deine Geschichte einen Gutachter überzeugt – und die bekommst du nur, wenn jemand sie prüft, bevor er es tut.
Trifft eins davon zu, ist die Gegenprobe der schnellste Weg, es zu wissen. Trifft keins zu: Dann sagt sie dir das auch – und du bist bei deinem Berater richtig.
Drei Werkzeuge, drei Fragen an deine Vorbereitung
Deine Eingabe: 12 Monate, 4 Kontrollen
Reicht mein Abstinenzprogramm?
Laufzeit, Kontrollhäufigkeit, CTU-Kriterien, Laborakkreditierung. Der Prüfer sagt dir, ob das Programm, das dein Berater eingerichtet hat, am Ende anerkannt wird – oder ob du Monate verlierst.
„Erzählen Sie mir von dem Abend."
Überzeugt meine Geschichte?
15 Fragen, wie sie im Gespräch kommen – nach deinem Anlass. Du antwortest in deinen Worten, die Simulation bewertet: Rot, Gelb, Grün, und warum. Das ist die Nachfrage, an der Auswendiggelerntes auffliegt.
Anhörung: Frist läuft in 9 Tagen
Stimmt die Reihenfolge?
Von der Anordnung bis zur Begutachtung, mit Daten: Anhörungsfrist, Verlängerung, Programmstart, frühester Termin. Die Fristen, die keiner nennt – und die die meisten erst kennen, wenn sie verstrichen sind.
Dazu: deine persönliche Fallanalyse mit kostenloser Teilanalyse – du schreibst auf, was passiert ist, und bekommst 24 Stunden später eine Bewertung, wo die Geschichte dünn ist.
Was passiert, wenn die Gegenprobe Grün zeigt?
Dann weißt du, dass deine Vorbereitung passt – und brauchst nichts weiter. Das ist ein Ergebnis, kein Verkaufsargument. Ich verdiene nichts daran, dir etwas einzureden, was du nicht brauchst; ich verdiene daran, dass du bestehst und es weitersagst.
Zeigt sie Rot oder Gelb, weißt du, welche Frage du deinem Berater stellen musst. Und falls du merkst, dass du den ganzen Weg brauchst: Der komplette Kurs kostet dich dann 150 statt 249 € – die 99 € sind angerechnet.
Wann die Gegenprobe dir nichts bringt
- Wenn du noch keinen Berater und keinen Kurs hast. Dann prüfst du nichts – dann fängst du an. Der kostenlose Testzugang ist dafür da.
- Wenn sich an deinem Konsum nichts ändern soll. Dann ist der Termin zu früh, nicht die Vorbereitung zu schwach – das zeigt dir kein Werkzeug, das musst du wissen.
- Wenn du eine Bestehensgarantie suchst. Die gibt es nicht, von niemandem. Was es gibt, ist Klarheit darüber, ob deine Geschichte einen Gutachter überzeugt.
Fragen, die vorher kommen
Für wen ist die Gegenprobe gedacht?
Für Leute, die schon eine MPU-Beratung oder einen Kurs gebucht haben und wissen wollen, ob das reicht. Sie ersetzt keine Vorbereitung – sie prüft sie.
Was ist enthalten?
Nachweis-Prüfer, Gutachter-Simulation mit 15 bewerteten Fragen, Fristen-Fahrplan – drei Werkzeuge aus dem MPU Insiderkurs. Dazu die persönliche Fallanalyse mit kostenloser Teilanalyse und Modul 2 (Psychologie der MPU).
Wird die Gegenprobe angerechnet, wenn ich später den Kurs kaufe?
Ja, vollständig. Der komplette Kurs kostet dann 150 statt 249 €. Der Link dafür steht in deinem Dashboard.
Wie lange habe ich Zugang?
12 Monate ab Kauf. Einmal zahlen, kein Abo, keine automatische Verlängerung.
Muss ich meinem Berater davon erzählen?
Nein. Die Gegenprobe ist deine zweite Meinung. Was du damit machst – nachfragen, wechseln, beruhigt weitermachen – ist deine Sache.
Wie schnell bin ich drin?
Direkt nach der Zahlung. Du bekommst eine Mail mit dem Zugang; wenn du schon ein Konto vom Testzugang hast, wird es dort freigeschaltet.
Prüf es, bevor der Gutachter es tut.
Drei Werkzeuge, 12 Monate, 99 € – beim Kurs-Kauf voll angerechnet. Wenn deine Vorbereitung passt, sagt dir die Gegenprobe das auch.
Gegenprobe für 99 € freischalten →
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