Alkohol im Blut: Wie lange nachweisbar?

Kurzantwort: Im Urin siehe eigener Guide: Alkohol im Urin. Im Blut Abbau ca. 0,1–0,2 ‰ pro Stunde (Ø ~0,15 ‰); 1,0 ‰ ist nach ca. 7 Stunden abgebaut. Marker PEth: bis ~3–4 Wochen. Per Haaranalyse EtG-Haaranalyse: bis 3 Monate je 3-cm-Segment.
Nachweiszeiten im Überblick
| Testverfahren | Nachweisfenster |
|---|---|
| Urin | siehe eigener Guide: Alkohol im Urin |
| Blut | Abbau ca. 0,1–0,2 ‰ pro Stunde (Ø ~0,15 ‰); 1,0 ‰ ist nach ca. 7 Stunden abgebaut. Marker PEth: bis ~3–4 Wochen |
| Haaranalyse | EtG-Haaranalyse: bis 3 Monate je 3-cm-Segment |
| Speichel | parallel zur Blutalkohol-Konzentration |
Alle Angaben sind Richtwerte: Dosis, Konsumfrequenz, Körpergewicht, Stoffwechsel und Urin-Konzentration verschieben das Fenster im Einzelfall deutlich. Der Blutmarker PEth (Phosphatidylethanol) zeigt Trinkverhalten der letzten Wochen – er wird zunehmend neben CDT und GGT eingesetzt.
Was heißt das für Führerschein & MPU?
Für die MPU zählen Verlaufswerte: Gamma-GT, CDT und EtG-Screenings nach CTU-Standard.
Wenn ein Abstinenzprogramm ansteht: Mit dem Abstinenz-Zeitplan-Rechner planst du Screenings und Endtermin, die formalen Anforderungen erklären die CTU-Kriterien.
Häufige Fragen
Wie lange ist Alkohol im Blut im Urin nachweisbar?
siehe eigener Guide: Alkohol im Urin
Wie lange ist Alkohol im Blut im Blut nachweisbar?
Abbau ca. 0,1–0,2 ‰ pro Stunde (Ø ~0,15 ‰); 1,0 ‰ ist nach ca. 7 Stunden abgebaut. Marker PEth: bis ~3–4 Wochen
Wie lange ist Alkohol im Blut per Haaranalyse nachweisbar?
EtG-Haaranalyse: bis 3 Monate je 3-cm-Segment
Alle Substanzen im Überblick: Nachweiszeiten-Übersicht
Welcher Marker wann zählt
Bei Alkohol laufen drei Zeitskalen parallel. Der Blutalkohol zeigt die aktuelle Fahrtüchtigkeit und ist nach Stunden weg. EtG im Urin belegt Konsum der letzten Tage. CDT und GGT zeigen, wie regelmäßig über Wochen getrunken wurde.
Für eine Polizeikontrolle zählt nur der erste Wert. Für die Fahrerlaubnisbehörde fast nur die beiden anderen – dort geht es nicht um den einen Abend, sondern um dein Muster.
Das erklärt eine häufige Verwirrung: Man kann längst nüchtern sein und trotzdem einen positiven EtG-Befund produzieren. Umgekehrt sagt ein sauberer EtG-Wert nichts über die Leberwerte aus.
