Warum viele Betroffene bei der MPU unnötig hohe Kosten haben

Viele Betroffene gehen davon aus, dass die MPU selbst der teuerste Teil des gesamten Verfahrens ist. In der Praxis entstehen die höchsten Kosten jedoch häufig an anderer Stelle – nämlich durch Unsicherheit und fehlende Orientierung in der Vorbereitung.

Was die MPU tatsächlich kostet

Die MPU selbst liegt in der Regel zwischen 500 und 800 Euro. Muss sie wiederholt werden, fällt dieser Betrag erneut an.

Inhaltlich besteht die MPU aus Leistungstest, medizinischer Untersuchung und dem psychologischen Gespräch. Gerade dieses Gespräch entscheidet häufig darüber, ob die Fahreignung positiv bewertet wird.

Kosten entstehen oft lange vor der MPU

Bereits vor der eigentlichen MPU sind viele Betroffene mit hohen Ausgaben konfrontiert. Nach einer Verkehrskontrolle folgen Bußgeld, Punkte, Fahrverbot und gegebenenfalls weitere Auflagen.

Auch Monate oder Jahre später kann erneut Post von der Führerscheinstelle kommen, verbunden mit der Aufforderung zur Überprüfung der Fahreignung. In diesem Fall entstehen erneut Kosten – unter anderem wieder für die MPU selbst.

Der größte Kostenfaktor ist meist die Vorbereitung

Mit der MPU-Aufforderung werden häufig verschiedene Vorbereitungsangebote genannt. Diese unterscheiden sich stark in Umfang, Qualität und Preis.

Je nach Anbieter und Format liegen die Kosten für eine Vorbereitung nicht selten zwischen 800 und 3.000 Euro.

Viele buchen umfangreiche Pakete, ohne genau zu wissen, was sie tatsächlich benötigen. Aus Angst, etwas falsch zu machen, werden Leistungen bezahlt, die für den eigenen Fall kaum relevant sind. So entstehen häufig hohe Mehrkosten, ohne dass dies automatisch zu mehr Sicherheit führt.

Wichtige Einordnung zur MPU-Vorbereitung

Die MPU selbst darf ausschließlich bei amtlich anerkannten Begutachtungsstellen für Fahreignung durchgeführt werden.

Die private MPU-Vorbereitung hingegen ist kein einheitlich geregeltes System, sondern ein Markt mit sehr unterschiedlichen Angeboten. Eine hohe Investition ist dabei keine Garantie für ein besseres Ergebnis.

Was Betroffene häufig berichten

Viele empfinden das Verfahren als undurchsichtig und kostenintensiv. Die meisten sind nicht uneinsichtig und wollen künftig regelkonform am Straßenverkehr teilnehmen.

Was häufig fehlt, ist ein klarer Überblick: Was ist wirklich entscheidend? Worauf kommt es im Gespräch an? Und was ist eher nebensächlich?

Drei Dinge, die helfen können, unnötige Kosten zu vermeiden

  • Buche keine Vorbereitung, bevor klar ist, welche Fragestellung bei dir im Mittelpunkt steht.
  • Bezahle nicht für Stunden, sondern für nachvollziehbare Struktur und Orientierung.
  • Lege den Fokus auf das psychologische Gespräch – nicht auf teure Zusatzleistungen.

Aus genau diesem Grund ist vor über 8 Jahren mpu-wissen.de entstanden – um Betroffene kostenfrei aufzuklären und verständlich zu erklären, wie das MPU-System funktioniert.

Wer darauf aufbauend eine strukturierte Möglichkeit sucht, sich intensiver mit den Bewertungskriterien auseinanderzusetzen, findet hier eine weiterführende MPU Vorbereitung online , die diese Logik systematisch erläutert.


Nüchterner Vergleich gängiger Vorbereitungsformen

Online-System Präsenzkurs Einzelgespräche
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